und es ging trotzdem weiter

Es gibt Schicksalsschläge, da glaubt man „das schaff‘ ich nicht“

Wir waren bereits fünf Jahre verheiratet, als ich endlich schwanger wurde. Wir freuten uns riesig.

Ende des 3. Monats bekam ich dann die Diagnose: Verdacht auf Krebs. Es kamen viele Untersuchungen … eine Operation war unumgänglich.

Die Ärzte machten mir wenig Hoffnung, dass mein Körper das Kind nach der OP behalten würde und wenn doch, dann waren die Chancen, ein geistig gesundes Kind zur Welt zu bringen mehr als gering. Sie empfahlen mir eine Abtreibung.

Ich hatte stundenlange Gespräche mit meinem Mann. Ihm war wichtig, dass ich gesund bleibe, er würde aber jede meiner Entscheidungen mit tragen.

Ich entschied mich gegen die Abtreibung!
Ich war fest überzeugt, dass ich ein gesundes Kind zur Welt bringen würde. Einen anderen Gedanken ließ ich gar nicht erst zu.

Zum Erstaunen der Ärzte behielt ich mein Kind und es wuchs bis zur Geburt ganz normal. Also körperlich war alles ok. Wir waren schon mal erleichtert.

Ende Oktober war es dann so weit. Mein Mann war dabei. Nach 10 Stunden Wehen hielt er unseren Sohn als Erster im Arm. Körperlich war bei ihm alles in Ordnung. Bei der Erstuntersuchung bekam er auch 3 mal die vollen „Punkte“. Ob unser Sohn jedoch auch geistig gesund war und somit die Narkose keine Schäden am Gehirn hinterlassen hatte … das könne man uns erst nach dem ersten Lebensjahr mit Gewissheit sagen.

Regelmäßige Untersuchungen machten uns Hoffnung auf einen gesunden Sohn.

Doch dann der Schock

9 Monate nach der Geburt unseres Sohnes stirbt mein Mann mit 33 Jahren an einem Herzinfarkt. Er hat leider nie erfahren, dass sein Sohn vollkommen gesund ist und ein toller und charakterstarker Mann geworden ist.

Hätte ich mir damals doch nur Hilfe geholt:

Ich machte die ganze Trauer mit mir alleine aus. Jetzt weiß ich, es hätte auch etwas leichter sein können.

Heute gibt es tolle Ratgeber, wie z. B.

Neustart ins Leben: Ein Mutmach-Buch, um schmerzliche Abschiede zu überwinden

Kein Abend mehr zu zweit: Familienstand: Witwe

… aber auch hilfreiche Internetseiten stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Diese finde ich sehr  ansprechend -> einfach klicken

Mein Optimismus

Ich habe gemerkt, dass ich mit meinem Optimismus, trotz einiger harter Schicksalsschläge, anderen Frauen auch Mut machen kann und dass es immer einen guten Grund gibt weiterzuleben.

Meine anderen Ratgeberseiten  im Internet

Ich versuche nun, auch mit meinen Erfahrungen und meinen Hobbys Hilfestellung zu geben oder auch neue Seiten an sich und dem Leben zu entdecken.

Einfach mal reinschauen:

Wohlfühltipps – das Miteinander – Nähen – Stricken

Kostenfreie Bewerbungs-Ratgeber für Erwachsene und Jugendliche

Viele Grüße und bleiben Sie Herz-gesund

Petra Ellen Reimann

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